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Mara Brankovic: eine Frau zwischen dem christlichen und dem islamischen Kulturkreis im 15. Jahrhundert

Door Mihailo Popovic

Categorie
Geschiedenis Europa
Boeknummer
#406338-XR24
Titel
Mara Brankovic: eine Frau zwischen dem christlichen und dem islamischen Kulturkreis im 15. Jahrhundert
Auteur
Popovic, Mihailo
Boektype
Gebonden hardcover
Uitgeverij
Ruhpolding : Verlag Franz Philipp Rutzen
Jaar van uitgave
2010
ISBN10
3447061243
ISBN13
9783447061247
Taal
Duits
Beschrijving
Original pictorial boards, illustrated with some photographs in b/w, small maps, 8vo. Peleus: Studien zur Archäologie ubnd Geschichte Griechenlands und Zyperns Band 45.
Samenvatting
Diese Monographie hat das Ziel, das Leben einer Prinzessin des 15. Jahrhunderts - Mara Brankovic - darzustellen. Zu diesem Zwecke wurde nicht ausschliesslich auf die Methode der Prosopographie zuruckgegriffen, sondern es wurde der Versuch unternommen, erstere mit der Methode der Geschlechterforschung (gender studies) zu verbinden. Die Aufarbeitung der Quellen zu Mara Brankovic erfolgte im Hinblick darauf, nach dem "Wie" ihrer Darstellung zu fragen. Hierbei konnten ihr Selbstverstandnis und die Rezeption ihrer Personlichkeit und das ihr seitens ihrer Zeitgenossen zugedachte Rollenbild ergrundet werden. Die Besonderheit dieser Arbeit liegt in der Zusammenfuhrung, Ubersetzung und Interpretation einer Vielzahl sprachlich unterschiedlichster Quellen. Mara Brankovic stammte von vier su... (Lees verder)dosteuropaischen Herrschergeschlechtern ab - den Brankovici, den Nemanjiden, den Kantakuzenoi und den Palaiologoi. Nach dem Jahre 1428, als sie mit dem osmanischen Sultan Murad II. verlobt wurde, ist eine Veranderung der Rezeption ihrer Person in den Quellen zu erkennen, weil sie aus der Anonymitat hervortritt, allerdings nicht als Subjekt, sondern als Objekt, uber dessen Schicksal nach politischen Gesichtspunkten seitens ihres Vaters Djuradj Brankovic und ihres zukunftigen Ehemannes Murad II. entschieden wird. Als diplomatisches Pfand wechselte sie 1436 aus der Obhut ihres Vaters in diejenige ihres Ehemannes, ohne dieses festgesteckte Bezugsfeld beeinflussen oder verlassen zu konnen. Wahrend ihres ersten Aufenthaltes im Osmanischen Reich zwischen 1436 und Murads Tod 1451 lernte sie ihren Stiefsohn Mehmed II. kennen, womit die Vorbedingung fur ihre spatere Rolle in Sudosteuropa geschaffen war. Den wichtigsten Einschnitt erlebte die Personlichkeit von Mara Brankovic durch die Flucht in das Osmanische Reich zu ihrem Stiefsohn im Jahre 1457. Als ehemalige Frau eines Sultans fand sie Aufnahme am osmanischen Hofe, womit aus der Sicht der Geschlechterforschung der interessanteste Abschnitt ihres Lebens begann. Durch ihr gutes Verhaltnis zu Mehmed II. wurde der serbischen Prinzessin dessen Gnade zuteil, sodass sie ausreichend Landbesitz zu ihrem Unterhalt erhielt, was ihr die Umsetzung eigener Initiativen erleichterte. Zwischen 1457 und 1487 zeichnen die Quellen ein Bild der Interaktion zwischen Mara Brankovic, ihrem Stiefsohn, Sultan Mehmed und dessen Untertanen. Mara fungierte darin als verbindendes Element zwischen der "Welt der Vergangenheit" und der "Welt der Gegenwart." Sie stand in der Nachfolge ihres Vaters und seiner Vorganger - der serbischen Konige, Kaiser, Feudalherren und Despoten - und war somit Stifterin der Athoskloster und Ansprechperson des orthodoxen Monchtums. In der "Welt der Gegenwart" versuchte Mara Brankovic, auf der Basis ihres Einflusses als Witwe eines Sultans die Existenz des orthodoxen Monchtums im Osmanischen Reich durch Schenkungen zu sichern. Sie begegnet in den Quellen als Fursprecherin osmanischer Untertanen und als Vermittlerin zwischen der Hohen Pforte und Ragusa bzw. Venedig.
Pagina's
238
Conditie
Goed — 9783938646496
Prijs
€ 25,00

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